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Bestimmung der Konzentration von Lipoprotein (a) zur Beurteilung des Risikos für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Ein wichtiger Baustein Ihrer Herzvorsorge!
Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum manche Menschen trotz gesunder Ernährung, regelmäßiger Bewegung und unauffälliger Cholesterinwerte eine Herz-Kreislauf-Erkrankung entwickeln?
Eine mögliche Erklärung ist Lipoprotein (a), kurz Lp(a). Dieses dem LDL-Cholesterin ähnliche Transportteilchen im Blut gilt als wichtiger, unabhängiger Risikofaktor für Ablagerungen und Verengungen in den Blutgefäßen sowie für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Anders als der Cholesterin-Spiegel wird der Lp(a)-Wert überwiegend genetisch bestimmt und lässt sich durch Ernährung oder Bewegung kaum beeinflussen.
Mit unserem Lipoprotein (a) Testset können Sie Ihre Blutprobe bequem zu Hause oder in der Praxis entnehmen. In den meisten Fällen reicht eine einmalige Bestimmung aus, um Ihr genetisch bedingtes Risiko einzuschätzen. Das Ergebnis kann gemeinsam mit Ihrem Arzt oder Therapeuten in die individuelle Herz-Kreislauf-Vorsorge einbezogen werden. So schaffen Sie die Grundlage für ein langes, herzgesundes Leben.
Klassische Cholesterinwerte wie LDL und HDL liefern wichtige Informationen, erfassen jedoch nicht alle Risikofaktoren. Die Bestimmung von Lipoprotein (a) kann daher eine sinnvolle Ergänzung sein.
1. Einen häufig unentdeckten genetischen Risikofaktor erkennen
Etwa jeder fünfte Mensch weltweit hat von Geburt an erhöhte Lipoprotein (a)-Werte. Da diese überwiegend genetisch bedingt sind, lassen sie sich durch eine gesunde Ernährung, Sport oder andere Veränderungen des Lebensstils kaum beeinflussen. Auch schlanke und körperlich fitte Menschen können deshalb ein erhöhtes Risiko auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben. Da erhöhte Lp(a)-Werte in der Regel keine Beschwerden verursachen, bleiben sie ohne gezielte Untersuchung häufig über viele Jahre unentdeckt.
2. Familiäre Vorbelastungen besser einordnen
Sind in Ihrer Familie Herzinfarkte, Schlaganfälle oder andere Gefäßerkrankungen auffallend früh aufgetreten, beispielsweise bei Männern vor dem 55. oder bei Frauen vor dem 65. Lebensjahr? Eine mögliche Ursache können erblich erhöhte Lipoprotein (a)-Werte sein. Mit der Bestimmung Ihres Lp(a)-Werts erfahren Sie, ob auch bei Ihnen ein entsprechendes genetisches Risiko vorliegt.
3. Ein Test mit lebenslanger Aussagekraft
Der Lipoprotein (a)-Spiegel ist zu über 90 % genetisch bestimmt und bleibt im Laufe des Lebens weitgehend konstant. Im Gegensatz zum Cholesterinspiegel wird er kaum durch Ernährung oder den Lebensstil beeinflusst. Deshalb reicht in der Regel eine einmalige Bestimmung aus, um das persönliche Risiko dauerhaft einschätzen zu können.
4. Frühzeitig handeln
Ein erhöhter Lipoprotein (a)-Wert lässt sich zwar kaum senken, dennoch ist seine Bestimmung sinnvoll. Wer sein persönliches Risiko kennt, kann andere beeinflussbare Risikofaktoren wie LDL-Cholesterin, Blutdruck oder Rauchen konsequent angehen und so das Herz-Kreislauf-Risiko reduzieren.
Der Test schafft Klarheit über Ihr individuelles Risiko und ermöglicht es, gemeinsam mit Ihrem Arzt frühzeitig geeignete Maßnahmen zur Herz-Kreislauf-Vorsorge zu ergreifen.
Haben Sie Ihre Testbox erhalten, können Sie sich anhand der enthaltenen Materialien und der Anleitung selbst ein paar Tropfen Blut abnehmen. Diese geben Sie in das mitgelieferte Gefäß und verschließen dieses sicher für den anschließenden Versand.
Ihre verschlossene Probe schicken Sie in dem mitgelieferten und frankierten Umschlag an unser Partnerlabor. Anschließend müssen sie diese nur noch zur Post bringen oder in den nächsten Briefkasten werfen.
Das Laborteam nimmt die Probe entgegen und führt alle gewünschten Untersuchungen im Labor durch. Es dauert es circa 5 bis 7 Werktage, bis das Ergebnis ermittelt ist. Sie erhalten den Befund per Post oder können ihn online über die Befundabfrage abrufen.
Das Labor bestimmt die Konzentration von Lipoprotein (a) im Blut. Lp(a) ist ein LDL-verwandtes Transportprotein, dessen Konzentration zu einem großen Teil genetisch bestimmt ist.
Erhöhte Lp(a)-Werte können die Entstehung von Veränderungen an den Gefäßwänden begünstigen und stehen mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Zusammenhang. Zudem kann Lp(a) die Blutgerinnung beeinflussen und die Neigung zur Bildung von Blutgerinnseln (Thrombosebildung) erhöhen.
Die Bestimmung des Lp(a)-Werts liefert wichtige Informationen über einen genetisch bedingten Risikofaktor, der durch klassische Cholesterinwerte allein nicht erfasst wird.

Ein erhöhter Lipoprotein (a)-Wert verursacht normalerweise keine direkten Beschwerden. Es gibt keine typischen Symptome wie Müdigkeit, Kopfschmerzen oder Schwindel, die auf einen erhöhten Lp(a)-Spiegel hinweisen. Man kann ihn weder spüren noch im Alltag bemerken. Daher wissen viele Menschen über Jahre oder sogar Jahrzehnte nicht, dass bei ihnen dieser genetisch bedingte Risikofaktor vorliegt.
Beschwerden können erst auftreten, wenn sich im Laufe der Zeit Ablagerungen und Verengungen in den Blutgefäßen (Arteriosklerose) entwickelt haben.
Da erhöhte Lipoprotein-(a)-Werte lange unbemerkt bleiben können, ist die laboranalytische Vorsorge so unschätzbar wertvoll. Der Test ermöglicht es, das persönliche Risiko zu erkennen und zu handeln, bevor die ersten körperlichen Beschwerden oder Gefäßschäden überhaupt entstehen.