Trinkwasseranalyse Bakterien - Wassertest
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Trinkwasseranalyse Bakterien

Orientierende Trinkwasseranalyse auf Escherichia coli, Coliforme Bakterien, Enterokokken, Clostridium perfringens, Koloniezahl bei 22° C und Koloniezahl bei 36° C

140012DE

Die Trinkwasserverordnung (TrinkwV) garantiert die Wasserqualität nur bis zum Hausanschluss. Ab dort ist der Eigentümer selbst verantwortlich, diese auf Bakterien und andere Keime zu überprüfen. Mit diesem Wassertest prüfen Sie Ihr Trinkwasser auf bakterielle Verunreinigungen, z. B. nach einem Rohrbruch oder unzureichender Aufbereitung.

  • Labortest mit einfacher Probenentnahme zuhause
  • Analyse durch akkreditiertes & zertifiziertes Labor GANZIMMUN
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TRINKWASSERANALYSE BAKTERIEN FÜR LEITUNGSWASSER

Mithilfe des Tests ergibt sich schnell ein klares Bild darüber, ob bestimmte Erreger im Wasser vorhanden sind oder nicht. 

Rechtlicher Hinweis: Die Entnahme aller Proben erfolgt durch den Auftraggeber und nicht durch einen akkreditierten Probenehmer, wie in der Trinkwasserverordnung vorgesehen. Diese Trinkwasseranalyse ist daher lediglich eine orientierende Untersuchung. Eine behördliche oder gerichtliche Anerkennung der Untersuchungsergebnisse ist ausgeschlossen.

Wichtig: Leider ist es uns nicht möglich, Analysen an verunreinigtem Wasser durchzuführen, das trüb oder verfärbt ist oder ungelöste Partikel enthält (wie beispielsweise Brunnen- oder Teichwasser). Um Ihnen genaue und zuverlässige Ergebnisse liefern zu können, benötigen wir Wasserproben in einem Zustand, der den Anforderungen an Trinkwasser (Leitungswasser) entspricht. Sollten Sie uns dennoch ungeeignetes oder stark verunreinigtes Wasser zusenden, behalten wir uns vor, die Analyse nicht durchzuführen. Eine Erstattung der Kosten ist in diesem Fall leider ausgeschlossen.

Warum sollte ich mein Trinkwasser auf mikrobiologische Belastungen testen lassen?

Die meisten Menschen nehmen im Alltag immer wieder Leitungswasser zu sich – sei es als Getränk pur aus der Leitung oder mit Wassersprudler aufbereitet, durch das Waschen von Speisen oder beim Zähneputzen. Ist das Wasser mit Keimen belastet, kann dies gesundheitliche Folgen haben.

Trinkwasser ist unser wichtigstes Lebensmittel. Deutsches Leitungswasser ist von exzellenter Qualität. Doch die Garantie der Wasserwerke endet an Ihrer Wasseruhr. Ob es auch keimfrei aus Ihrem Hahn fließt, hängt ganz von der Hygiene Ihrer Hausleitungen ab. Besonders dort, wo Wasser länger steht oder die Temperaturen nicht optimal sind, können sich unsichtbare Bakterien ansiedeln. Ein einfacher Wassertest gibt Ihnen die Gewissheit, dass Ihr Trinkwasser auch direkt am Hahn hygienisch einwandfrei ist – zum verlässlichen Schutz Ihrer Familie, insbesondere von Kindern, Senioren und immungeschwächten Personen. 

Da die Wasserversorger nur bis zum Hausanschluss verantwortlich sind, ist Eigenverantwortung gefragt. Sie können diesen Test nutzen, um mehr über den mikrobiologischen Status Ihres Wassers zu erfahren.

WIE FUNKTIONIERT DIE TRINKWASSERANALYSE BAKTERIEN VON MEDIVERE?

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    Probe entnehmen

    Die Trinkwasserprobe für diesen Labortest können Sie ganz einfach sammeln. Nutzen Sie dazu den Wasserhahn, an dem Sie normalerweise das Trinkwasser für Lebensmittelzwecke entnehmen. Wichtig ist, dass Sie alle Wasserproben aus demselben Wasserhahn entnehmen. Hinweise in der Anleitung beachten.

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    Rücksendung der Probe

    Beschriften Sie bitte jedes Probenröhrchen mithilfe der dem Test beigefügten Etiketten. Auch den Probenbegleitschein sollten Sie vollständig ausfüllen und beilegen. Alles zusammen können Sie in dem vorfrankierten Versandumschlag sicher verpacken. Anschließend bringen Sie diesen zur Post.

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    Ergebnisse erhalten

    Die Untersuchung wird in unserem Partnerlabor GANZIMMUN durchgeführt. Sie erhalten die ausführlichen Testergebnisse wenige Tage nach Laboreingang per Post oder online über die Befundabfrage. Die Ergebnisse sind detailgenau und verständlich aufbereitet.

Diese Werte ermitteln wir bei der Trinkwasseranalyse Bakterien

Bei diesem Testset prüfen wir Trinkwasser auf Escherichia coli, Coliforme Bakterien, Enterokokken und Clostridium perfringens.

Bei diesem Test wird die Trinkwasserprobe außerdem bei 22 Grad Celsius auf einem Nährboden bebrütet, anschließend wird die Gesamtzahl der unspezifisch wachsenden Kolonien bestimmt. Eine weitere Messung nach demselben Schema findet bei 36 Grad Celsius statt.

Escherichia coli (E. coli)

Escherichia coli ist ein sogenanntes Darmbakterium. Im Darm kommt es natürlicherweise vor und trägt dort zu einer gesunden Funktion bei. Findet man dieselben Bakterien im Trinkwasser, kann dies allerdings problematisch werden. In der Regel ist das außerdem ein Hinweis dafür, dass fäkalienhaltiges Oberflächenwasser in die Wasserversorgung gelangt ist.

Die häufigsten Bakterienstämme von E. coli sind harmlos. Daher ist die Kontamination an sich noch nicht mit einer Gesundheitsgefahr verbunden. Allerdings treten die Bakterien auch in besonders großer Anzahl auf, wenn weitere, gefährliche Keime im Wasser enthalten sind. Zu solchen gehören beispielsweise Salmonellen, Campylobacter und Streptokokken. Das macht zum einen den Nachweis der gefährlichen Krankheitserreger schwierig. Zum anderen dient ein starkes Vorkommen von E. coli auch immer als Hinweis darauf, dass weitere Keime vorhanden sein könnten. Nach dem Auffinden von E. coli können also weiterführende Untersuchungen sinnvoll sein.

Coliforme Bakterien

Zur Gruppe der coliformen Bakterien gehören unter anderem die Gattungen Citrobacter, Enterobacter, Escherichia und Klebsiella. Im Gegensatz zu den nicht-coliformen Keimen können coliforme Bakterien Laktose fermentieren. Einige coliforme Bakterien sind fäkalen Ursprungs, stammen also aus Fäkalien / dem Stuhl. Andere coliforme Bakterien kommen ausschließlich in der Umwelt vor, man nennt sie daher auch „umweltcoliforme Bakterien“. Einige coliforme Bakterien können schwerwiegende Erkrankungen auslösen. Zu diesen gefährlichen Erregern gehören zum Beispiel EHEC oder Salmonellen.

Werden coliforme Bakterien im Trinkwasser gefunden, ist dieses nicht mehr zum Verzehr geeignet. Es sind dann umfassende Hygienemaßnahmen notwendig. Je nach Ort und Art der Kontamination kommen beispielsweise UV-Licht-Bestrahlung oder Chlorung des Wassers als Optionen infrage.

Enterokokken

Ähnlich wie Colibakterien gehören auch Enterokokken zu einer natürlichen Darmflora. Dort sorgen sie für eine Ansäuerung des Darmmilieus. Gelangen die Bakterien in das Trinkwasser, vermehren sie sich dort nicht weiter. Allerdings ist ihre Beseitigung, beispielsweise mithilfe von Desinfektionsmitteln, eher schwierig. Liegt eine Enterokokken-Kontamination vor, deutet dies auf eine (eventuell länger zurückliegende) Verunreinigung mit Fäkalien hin. 

Clostridium perfringens

Clostridium perfringens ist ein Bakterium, das im Darm von Mensch und Tier vorkommt und als Anzeiger (Indikator) für fäkale Verunreinigungen dient. Der Keim bildet extrem widerstandsfähige Sporen (Dauerformen), die selbst unter Extrembedingungen sehr lange überleben und hochgradig resistent gegen Chlor und Desinfektionsmittel sind. Wird Clostridium perfringens  im Trinkwasser nachgewiesen, ist dies oft ein wichtiges Warnsignal. Es kann auf das Vorhandensein bestimmter Parasiten (wie Cryptosporidien oder Giardien) hindeuten, die ähnliche Resistenzeigenschaften besitzen. Da diese Erreger meist über verunreinigtes Oberflächenwasser (wie See-, Fluss- oder Uferfiltrat) eingetragen werden, deutet ihr Fund im Trinkwasser meist auf Mängel bei der Filterung oder Aufbereitung im Wasserwerk oder einen Rohrbruch in der Wasserversorgung hin.

Welche Referenzwerte werden für diese Trinkwasseranalyse genutzt?

Bei den meisten, hier berücksichtigten Keimen liegt der Referenzbereich bei 0. Bei der Prüfung der Kolonienzahl bei 22 Grad Celsius und bei 36 Grad Celsius dürfen die Bakterienkonzentrationen nicht über 100 KBE/ml liegen.

DAS TESTSET FÜR IHRE TRINKWASSERANALYSE BAKTERIEN UMFASST:

Trinkwassertest Bakterien

Welche Beschwerden sind typisch, wenn das Wasser mikrobiologisch beeinträchtigt ist?

Die in diesem Test berücksichtigten Erreger haben einen unterschiedlichen Einfluss auf die Trinkwasserhygiene. Je nach Art und Höhe der Belastung und der individuellen Konstitution der Verbraucher können die Auswirkungen von leichten Befindlichkeitsstörungen bis hin zu Infektionsrisiken für Personen mit geschwächter Immunabwehr reichen.

Welche Faktoren begünstigen die mikrobiologische Kontamination von Trinkwasser?

Keime und andere Verunreinigungen können auf unterschiedlichen Wegen in das Trinkwasser gelangen. Die typischen Kontaminationswege hängen auch von der Erregerart und von deren Verbreitung ab. Legionellen können beispielsweise aus dem Grundwasser eingetragen werden, Kolibakterien kommen vor allem durch Fäkalien aus dem Oberflächenwasser in das Trinkwasser.

Weitere Risikofaktoren sind:

  • Entstehung von Biofilmen und Ablagerungen in Trinkwassersystemen
  • Wasser, das über lange Zeiträume hinweg in einem Wasserrohr stagniert, beispielsweise durch Leerstand oder wenn Räume aus anderen Gründen länger nicht genutzt werden.

Wie gehe ich vor, wenn der Labortest Auffälligkeiten beim Trinkwasser zeigt?

Ob eine akute Gefahr von dem Trinkwasser ausgeht, hängt davon ab, wie stark die Abweichungen sind und um welche Werte es sich handelt. Wie Sie den Beschreibungen entnehmen können, können die Auswirkungen je nach Parameter unterschiedlich gravierend sein.

Um die Belastung in den Griff zu bekommen, wenden Sie sich als Mieter an die vermietende Person oder das vermietende Unternehmen. Falls in der letzten Zeit Arbeiten an den Rohrleitungen im Haus stattgefunden haben, ist auch eine Rücksprache mit dem Installationsbetrieb empfehlenswert. Welche Maßnahmen anschließend ergriffen werden, hängt von den Ursachen und der Art der Kontamination ab.

Bitte beachten Sie, dass dieser Labortest keine behördliche oder gerichtliche Anerkennung hat. Es ist eine orientierende Trinkwasseruntersuchung. Der Test wird jedoch von einem qualifizierten Labor für Sie durchgeführt. 

Entscheidend für die Beurteilung und Planung weiterer Maßnahmen bei einem erhöhten Wert ist eine Wiederholungsanalyse mit fachgerechter Probenahme durch einen zertifizierten Probennehmer unter standardisierten Bedingungen. Nur auf diese Weise lässt sich verlässlich klären, wie hoch die Grenzwertüberschreitung tatsächlich ist und wo genau die Verunreinigung liegt – ob lokal an der Armatur oder im Leitungssystem des Gebäudes. Basierend auf diesen Ergebnissen können dann die notwendigen Maßnahmen sicher abgeleitet werden.