Trinkwasseranalyse Hygiene - Wassertest
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Trinkwasseranalyse Hygiene

Orientierende Trinkwasseranalyse auf, Escherichia coli, Coliforme Bakterien, Pseudomonas aeruginosa, Koloniezahl bei 22 °C und Koloniezahl bei 36 °C

140011DE

Die Trinkwasserverordnung (TrinkwV) legt Höchstgrenzen für gesundheitsgefährdende Stoffe fest. Diese Gewährleistungspflicht reicht nur bis zum Hausanschluss. Für die Leitungen im Haus ist der Eigentümer selbst verantwortlich, diese auf Bakterien und andere Keime zu überprüfen.

  • Labortest mit einfacher Probenentnahme zuhause
  • Analyse durch akkreditiertes & zertifiziertes Labor GANZIMMUN
  • 100% Servicegarantie
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TRINKWASSERANALYSE HYGIENE FÜR LEITUNGSWASSER

Mithilfe des Tests ergibt sich schnell ein klares Bild darüber, ob bestimmte Erreger im Kaltwasser vorhanden sind oder nicht.

Rechtlicher Hinweis: Die Entnahme aller Proben erfolgt durch den Auftraggeber und nicht durch einen akkreditierten Probenehmer, wie in der Trinkwasserverordnung vorgesehen. Diese Trinkwasseranalyse ist daher lediglich eine orientierende Untersuchung. Eine behördliche oder gerichtliche Anerkennung der Untersuchungsergebnisse ist ausgeschlossen.

Wichtig: Leider ist es uns nicht möglich, Analysen an verunreinigtem Wasser durchzuführen, das trüb oder verfärbt ist oder ungelöste Partikel enthält (wie beispielsweise Brunnen- oder Teichwasser). Um Ihnen genaue und zuverlässige Ergebnisse liefern zu können, benötigen wir Wasserproben in einem Zustand, der den Anforderungen an Trinkwasser (Leitungswasser) entspricht. Sollten Sie uns dennoch ungeeignetes oder stark verunreinigtes Wasser zusenden, behalten wir uns vor, die Analyse nicht durchzuführen. Eine Erstattung der Kosten ist in diesem Fall leider ausgeschlossen.

Warum sollte ich mein Trinkwasser auf mikrobiologische Belastungen testen lassen?

Die meisten Menschen nehmen im Alltag immer wieder Leitungswasser zu sich – sei es als Getränk pur aus der Leitung oder mit Wassersprudler aufbereitet, durch das Waschen von Speisen oder beim Zähneputzen. Ist das Wasser mit Keimen belastet, kann dies gesundheitliche Folgen haben.

Trinkwasser ist unser wichtigstes Lebensmittel. Deutsches Leitungswasser ist von exzellenter Qualität. Doch die Garantie der Wasserwerke endet an Ihrer Wasseruhr. Ob es auch keimfrei aus Ihrem Hahn fließt, hängt ganz von der Hygiene Ihrer Hausleitungen ab. Besonders dort, wo Wasser länger steht oder die Temperaturen nicht optimal sind, können sich unsichtbare Bakterien ansiedeln. Ein einfacher Wassertest gibt Ihnen die Gewissheit, dass Ihr Trinkwasser auch direkt am Hahn hygienisch einwandfrei ist – zum verlässlichen Schutz Ihrer Familie, insbesondere von Kindern, Senioren und immungeschwächten Personen. 

Da die Wasserversorger nur bis zum Hausanschluss verantwortlich sind, ist Eigenverantwortung gefragt. Sie können diesen Test nutzen, um mehr über den mikrobiologischen Status Ihres Wassers zu erfahren.

WIE FUNKTIONIERT DIE TRINKWASSERANALYSE HYGIENE VON MEDIVERE?

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    Probe entnehmen

    Die Wasserprobe für diesen Test können Sie ganz einfach sammeln. Nutzen Sie dazu den Wasserhahn, an dem Sie normalerweise das Trinkwasser für Lebensmittelzwecke entnehmen. Wichtig: Alle Wasserproben aus demselben Wasserhahn entnehmen! Hinweise  in der Anleitung beachten.

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    Rücksendung der Probe

    Beschriften Sie bitte jedes Probenröhrchen mithilfe der dem Test beigefügten Etiketten. Auch den Probenbegleitschein sollten Sie vollständig ausfüllen und beilegen. Alles zusammen können Sie in dem vorfrankierten Versandumschlag sicher verpacken. Anschließend bringen Sie diesen zur Post.

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    Ergebnisse erhalten

    Die Untersuchung wird in unserem Partnerlabor GANZIMMUN fachgerecht durchgeführt. Sie erhalten die Testergebnisse wenige Tage nach dem Eingang in unser Labor per Post oder online über die Befundabfrage - detailgenau und auch für Laien verständlich aufbereitet.

Diese Werte ermitteln wir bei der Trinkwasseranalyse Hygiene

Bei diesem Testset prüfen wir Trinkwasser auf Escherichia coli, Coliforme Bakterien und Pseudomonas aeruginosa.

Bei diesem Test wird die Trinkwasserprobe außerdem bei 22 Grad Celsius auf einem Nährboden bebrütet, anschließend wird die Gesamtzahl der unspezifisch wachsenden Kolonien bestimmt. Eine weitere Messung nach demselben Schema findet bei 36 Grad Celsius statt.

Escherichia coli (E. coli)

Escherichia coli ist ein sogenanntes Darmbakterium. Im Darm kommt es natürlicherweise vor und trägt dort zu einer gesunden Funktion bei. Findet man dieselben Bakterien im Trinkwasser, kann dies allerdings problematisch werden. In der Regel ist das außerdem ein Hinweis dafür, dass fäkalienhaltiges Oberflächenwasser in die Wasserversorgung gelangt ist.

Die häufigsten Bakterienstämme von E. coli sind harmlos. Daher ist die Kontamination an sich noch nicht mit einer Gesundheitsgefahr verbunden. Allerdings treten die Bakterien auch in besonders großer Anzahl auf, wenn weitere, gefährliche Keime im Wasser enthalten sind. Zu solchen gehören beispielsweise Salmonellen, Campylobacter und Streptokokken. Das macht zum einen den Nachweis der gefährlichen Krankheitserreger schwierig. Zum anderen dient ein starkes Vorkommen von E. coli auch immer als Hinweis darauf, dass weitere Keime vorhanden sein könnten. Nach dem Auffinden von E. coli können also weiterführende Untersuchungen sinnvoll sein.

Coliforme Bakterien

Zur Gruppe der coliformen Bakterien gehören unter anderem die Gattungen Citrobacter, Enterobacter, Escherichia und Klebsiella. Im Gegensatz zu den nicht-coliformen Keimen können coliforme Bakterien Laktose fermentieren. Einige coliforme Bakterien sind fäkalen Ursprungs, stammen also aus Fäkalien / dem Stuhl. Andere coliforme Bakterien kommen ausschließlich in der Umwelt vor, man nennt sie daher auch „umweltcoliforme Bakterien“. Einige coliforme Bakterien können schwerwiegende Erkrankungen auslösen. Zu diesen gefährlichen Erregern gehören zum Beispiel EHEC oder Salmonellen.

Werden coliforme Bakterien im Trinkwasser gefunden, ist dieses nicht mehr zum Verzehr geeignet. Es sind dann umfassende Hygienemaßnahmen notwendig. Je nach Ort und Art der Kontamination kommen beispielsweise UV-Licht-Bestrahlung oder Chlorung des Wassers als Optionen infrage.

Pseudomonas aeruginosa

Pseudomonas aeruginosa ist ein feuchtigkeitsliebendes Bakterium, das sich bei Stagnation, Biofilmbildung und Kaltwassertemperaturen über 20–25 °C in Hausinstallationen vermehrt. Der Eintrag erfolgt meist durch bauliche Arbeiten oder ungenügenden Wasseraustausch. Eine Infektionsgefahr besteht primär bei direktem Wasserkontakt mit verletzter Haut oder Schleimhäuten. Während für Gesunde vor allem lokale Infektionen wie das „Schwimmerohr“ (Bade-Otitis), Whirlpool-Dermatitis oder Augeninfektionen durch kontaminierte Kontaktlinsen relevant sind, drohen immungeschwächten Personen Wund- oder Harnwegsinfektionen. Besonders große Gefahr geht von Pseudomonas aeruginosa aus, wenn er sich in den Systemen von Krankenhäusern und Schwimmbädern ausbreitet.

Welche Referenzwerte werden für diese Trinkwasseranalyse genutzt?

Bei den meisten, hier berücksichtigten Keimen liegt der Referenzbereich bei 0. Bei der Prüfung der Kolonienzahl bei 22 Grad Celsius und bei 36 Grad Celsius dürfen die Bakterienkonzentrationen nicht über 100 KBE/ml liegen.

DAS TESTSET FÜR IHRE TRINKWASSERANALYSE HYGIENE UMFASST:

Trinkwassertest Hygiene

Welche Beschwerden sind typisch, wenn das Wasser mikrobiologisch beeinträchtigt ist?

Die in diesem Test berücksichtigten Erreger können sich unterschiedlich auf den menschlichen Organismus auswirken. Je nach Erreger und je nach Intensität der Verunreinigung können die Gesundheitsgefahren gering bis schwerwiegend sein.

Welche Faktoren begünstigen die mikrobiologische Kontamination von Trinkwasser?

Keime und andere Verunreinigungen können auf unterschiedlichen Wegen in das Trinkwasser gelangen. Die typischen Kontaminationswege hängen auch von der Erregerart und von deren Verbreitung ab. Legionellen können beispielsweise aus dem Grundwasser eingetragen werden, Kolibakterien kommen vor allem durch Fäkalien aus dem Oberflächenwasser in das Trinkwasser.

Weitere Risikofaktoren sind:

  • Entstehung von Biofilmen und Ablagerungen in Trinkwassersystemen
  • Wasser, das über lange Zeiträume hinweg in einem Wasserrohr stagniert, beispielsweise durch Leerstand oder wenn Räume aus anderen Gründen länger nicht genutzt werden.

Wie gehe ich vor, wenn der Labortest Auffälligkeiten beim Trinkwasser zeigt?

Ob eine akute Gefahr von dem Trinkwasser ausgeht, hängt davon ab, wie stark die Abweichungen sind und um welche Werte es sich handelt. Wie Sie den Beschreibungen entnehmen können, können die Auswirkungen je nach Parameter unterschiedlich gravierend sein.

Um die Belastung in den Griff zu bekommen, wenden Sie sich als Mieter an die vermietende Person oder das vermietende Unternehmen. Falls in der letzten Zeit Arbeiten an den Rohrleitungen im Haus stattgefunden haben, ist auch eine Rücksprache mit dem Installationsbetrieb empfehlenswert. Welche Maßnahmen anschließend ergriffen werden, hängt von den Ursachen und der Art der Kontamination ab.

Bitte beachten Sie, dass dieser Labortest keine behördliche oder gerichtliche Anerkennung hat. Es ist eine orientierende Trinkwasseruntersuchung. Der Test wird jedoch von einem qualifizierten Labor für Sie durchgeführt. 

Entscheidend für die Beurteilung und Planung weiterer Maßnahmen bei einem erhöhten Wert ist eine Wiederholungsanalyse mit fachgerechter Probenahme durch einen zertifizierten Probennehmer unter standardisierten Bedingungen. Nur auf diese Weise lässt sich verlässlich klären, wie hoch die Grenzwertüberschreitung tatsächlich ist und wo genau die Verunreinigung liegt – ob lokal an der Armatur oder im Leitungssystem des Gebäudes. Basierend auf diesen Ergebnissen können dann die notwendigen Maßnahmen sicher abgeleitet werden.